Inklusiver Radiologieführer

In der Radiologie fällt es Patienten oft schwer, Untersuchungsabläufe und Fachbegriffe zu verstehen. Dies gilt vor allem für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistigen Beeinträchtigungen. An sie wendet sich der „Radiologie-Führer in Leichter Sprache“, den die Uniklinik Jena, die Lebenshilfe Jena gGmbH und die Staatliche Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales Jena gemeinsam herausgegeben haben.

Fragen wie „Tut Röntgen weh?“, „Wie läuft eine Ultraschalluntersuchung ab?“ oder „Weshalb ist es bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) eigentlich so laut?“ werden in der 40-seitigen Broschüre leicht verständlich beantwortet. Jeder Mensch soll uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben überall und jederzeit teilhaben können und dafür ist Leichte Sprache ein wichtiger Baustein. Sie zeichnet sich vor allem durch hohe Verständlichkeit aus: Neben Regelungen zu Sprache und Rechtschreibung umfasst sie auch Empfehlungen zur Typografie. Die nun entstandene Broschüre ist jedoch nicht nur an Menschen mit Lernschwierigkeiten bzw. geistigen Behinderungen gerichtet. Auch Kindern, Senioren oder Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, kann der RadiologieFührer mit besonders großer Schrift, großem Zeilenabstand und anschaulichen Grafiken helfen, radiologische Untersuchungen besser zu verstehen.

Weiterführender Hinweis