Keine Nierenschäden nach CT-Kontrastmittelgabe

Die CT-Kontrastmittelgabe erhöht das Risiko für Nierenschäden offenbar nicht. Das belegt eine retrospektive Kohortenstudie an der Johns Hopkins School of Medicine.

In die Studie flossen die Daten von fast 18.000 Patienten ein, die im Laufe von fünf Jahren computertomografisch untersucht wurden, mit oder ohne Kontrastmittel. Der Kreatinin-Ausgangswert lag bei allen unter 4,0 mg/dl. Die Rate der Patienten, die nach dem CT einen akuten Nierenschaden entwickelten, betrug 6,8 % nach i.v.-Kontrast- mittelgabe gegenüber 8,9 % ohne Kontrastmittelgabe bzw. 8,1 % bei Patienten, die nicht im CT untersucht wurden. Auch bei den sekundären Outcomes (z. B. chronischen Nierenschäden) gab es keine signifikanten Unterschiede.

Quelle

  • Hinson JS et al: Risk of Acute Kidney Injury After Intravenous Contrast Media Administration. Ann Emerg Med. 2017 published online Jan 19. Abstract online unter http://tinyurl.com/mjzar7o