Neue Testmethode zur MRT-Eignung von Implantaten

Immer wieder kann bei Implantatträgern (Herzschrittmacher, Hüftendoprothese u. a.) aus Sicherheitsgründen keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden, denn die starken Magnetfelder können die Elektronik der Geräte ernsthaft beeinträchtigen oder im schlimmsten Fall den Patienten durch die Kraftwirkung verletzen, die auf das Implantat wirkt. Die Hochschule OTH Amberg-Weiden hat nun ein Prüfverfahren entwickelt, das Implantate automatisch auf ihre MRT-Eignung testet. Dabei sollen Fehlfunktionen der Implantate durch induzierte Kräfte, Drehmomente und Vibrationen durch statische oder zeitlich veränderliche Magnetfelder erkannt werden. Die ersten Prototypen zur automatisierten Messung von Drehmoment und Kraft im starken Magnetfeld eines MRTs wurden mittlerweile erfolgreich entwickelt, getestet und optimiert.

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