Röntgenschürzen: Strahlenschutz versus Gewicht (Kurzfassung)

von Dr.-Ing. Heinrich Eder, Strahlenschutzphysiker, München

In Kontrollbereichen schreibt die Röntgenverordnung Strahlenschutzkleidung vor. Nach dem Minimierungsgebot (ALARA-Prinzip) ist die Strahlendosis auch unterhalb der Grenzwerte so niedrig wie möglich zu halten. Zugleich soll die Schutzkleidung selbst die Gesundheit des Trägers nicht beeinträchtigen. Hier ist vor allem das hohe Gewicht zu nennen. Die Literatur berichtet mehrfach über Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden beim häufigen Tragen von Röntgenschutzkleidung. Als persönliche Schutzausrüstung unterliegt Schutzkleidung der EU-Richtlinie 89/686 EWG. Die Vorgaben dieser Richtlinie werden häufig übererfüllt, da oft Schutzschürzen mit 0,5 mm Bleigleichwert zum Einsatz kommen. Norm für die meisten radiologischen Anwendungen ist die 0,35 mm Pb-Schürze, die ca. 30 Prozent leichter ist.

Der vollständige Beitrag zeigt die Einflussfaktoren zur Gewichtsreduzierung auf. Sie finden ihn zum Download unter www.beckelmann.de/Roentgenschuerzen oder mithilfe des folgenden QR-Codes.